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Heizung · Gas-Brennwert

Gas-Brennwert:bewährt — mit klarem Blick nach vorn.

Kompakt, zuverlässig, günstig in der Anschaffung. Wir sagen Ihnen ehrlich, wann sich Gas 2026 noch rechnet — und wann nicht.

So funktioniert Brennwerttechnik — und warum sie so effizient ist

Eine Gas-Brennwerttherme verbrennt Erdgas und nutzt dabei — anders als alte Heizwertkessel — auch die Kondensationswärme des Wasserdampfs im Abgas. Das Abgas wird so weit abgekühlt, dass der enthaltene Wasserdampf kondensiert und seine Wärme ans Heizwasser abgibt. Ergebnis: Wirkungsgrade nahe der theoretischen Grenze, zehn bis 15 Prozent Ersparnis gegenüber einem alten Heizwertkessel — bei gleichem Gasanschluss.

Moderne Geräte wie die Vaillant ecoTEC-Serie modulieren dabei stufenlos ab unter 2 kW: Statt ständig ein- und auszuschalten, passt sich die Therme dem tatsächlichen Wärmebedarf an — leiser, sparsamer, langlebiger. Als Vaillant Premium-Partner installieren wir die Serie seit Jahren, halten gängige Ersatzteile am Lager und warten Ihre Anlage im Jahresrhythmus.

Rechtlich gilt seit Juli 2026: Der Einbau einer neuen Gasheizung ist nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz wieder uneingeschränkt erlaubt. Aber: Ab 2029 müssen neue Gasheizungen anteilig Biobrennstoffe nutzen (10 %, steigend auf 60 % bis 2040), und der CO₂-Preis wechselt 2027 in den europäischen Emissionshandel — Gas heizen wird planbar teurer. Genau deshalb beraten wir Sie vor dem Kauf ehrlich, statt einfach zu verkaufen.

Ehrliche Bilanz

Vor- und Nachteile — ohne Schönfärberei.

Das spricht für Gas-Brennwert

  • Niedrige Anschaffungskosten: je nach Umfang ca. 8.000–14.000 € inkl. Montage und Abgassystem
  • Schneller Tausch: alt raus, neu rein in 1–3 Arbeitstagen
  • Kompakt: passt in Nische, Küche oder Dachboden — kein Technikraum nötig
  • Ausgereifte Technik mit langer Ersatzteil-Verfügbarkeit
  • Hybrid-fähig: später mit Wärmepumpe kombinierbar

Das spricht dagegen

  • Keine staatliche Förderung — null Zuschuss
  • CO₂-Preis steigt: ab 2027 marktbasiert im EU-Emissionshandel
  • Biotreppe: ab 2029 Pflicht-Bioanteil (10 % → 60 % bis 2040), Mehrkosten offen
  • Abhängig von Gaspreis und Netzentgelten — die bei sinkender Anschlusszahl steigen
  • Ab 2045 müssen Brennstoffe komplett klimaneutral sein
Unsere Empfehlung

Wann Gas-Brennwert 2026 noch die richtige Wahl ist.

Trotz allem gibt es Fälle, in denen wir guten Gewissens zur Gastherme raten:

  • Defekt im Winter, Budget knapp: Ein schneller 1:1-Tausch hält das Haus warm, ohne 25.000 € zu binden.
  • Fernwärme absehbar: Wenn die kommunale Wärmeplanung Ihre Straße erschließen wird, überbrückt die Therme die Wartezeit.
  • Unsaniertes Gebäude: Bei sehr hohen Vorlauftemperaturen erst dämmen oder Hybrid fahren — dann die Wärmepumpe.
  • Als Hybrid-Partner: Brennwert übernimmt nur die Spitzenlast, die Wärmepumpe den Alltag.

In allen anderen Fällen rechnen wir Ihnen den Vergleich zur Wärmepumpe offen vor — mit Ihren Zahlen, nicht mit Prospektwerten.

Vaillant ecoTEC plus Gas-Brennwerttherme
Häufige Fragen · Heizung

Was Kunden uns zur Gasheizung fragen.

Realistisch starten Gas-Brennwert-Tausche ab ca. 9.000 €, eine Wärmepumpe inkl. Hydraulik und Pufferspeicher liegt je nach Haus zwischen 25.000–38.000 € — abzüglich Förderung (bis 70 %, mit höchstem Einkommensbonus 80 % — max. 22.400 € KfW-Zuschuss). Wir geben Ihnen nach 30 Minuten Vor-Ort-Aufnahme einen Festpreis, keine 'ab'-Preise.
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